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Festlicher Abend in der Buckower Wallfahrtskirche

von Friederike Seim

Zehn Jahre sind vergangen seit der Gründung des Fördervereins „Wallfahrtskirche zu Buckow“ im Jahr 2009 - ein Grund zu feiern! Aus diesem Anlass hatte der Förderverein für den 21.September 2019 alle seine Mitglieder und verschiedene Vertreter der Kirchgemeinde, der umliegenden Gemeinden, des Förderkreises Alte Kirchen sowie der Denkmalschutzbehörde eingeladen. Das Jubiläum wurde in der Kirche vorbereitet, Tische inmitten des Kirchenraumes festlich geschmückt, Essen und Getränke bereit gestellt. Es sollte gemütlich werden für die aktiven Vereinsmitglieder, den Abend kulinarisch und in Gesprächen zu genießen.


Eine Andacht zum Beginn stand im Zeichen des Dankes an Gott – u.a. mit Worten von Lothar Zenetti, sich an Gottes täglicher Schöpfung zu erfreuen, ohne dafür jemals eine Rechnung von ihm gestellt zu bekommen. Dank dafür, diese mittelalterliche Kirche erhalten und beleben zu dürfen! Ebenso die kurzen Grußworte vom Vereinsvorsitzenden Bernd Werner, der Gründungsvorsitzenden Friederike Seim, dem GKR Vorsitzenden Andreas Tutzschke und dem Vertreter des Förderkreises Alte Kirchen, Arnulf Kraft standen im Zeichen der Dankbarkeit und Freude über zehn erfolgreiche Jahre des Vereins, historische Untersuchungen, abgeschlossene erste Sanierungsarbeiten an der Kirche und vor allem viel neuem Leben in der Wallfahrtskirche mit verschiedensten Veranstaltungen, Konzerten, Gottesdiensten und staunenden Besuchern. Der Dank gilt vor allem der unermüdlichen Aktivität und Zuverlässigkeit der für diese große Aufgabe wenigen ehrenamtlichen Helfer vor Ort!


Entdeckungen & Forschungen rund um die Kirche gehen in Buckow auch an solchem Abend weiter. Henry Kilian als ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger stellte im Schein einer Baulampe den drei Tage zuvor geöffneten mittelalterlichen Brunnen auf dem Kirchhof vor. Genehmigt von der Denkmalbehörde, geleitet durch die Archäologin Frau Dr. Marita Genesis war dieser Brunnen durch die Hilfe mehrerer Vereinsmitglieder fachmännisch geöffnet und untersucht wurden. Wasser gibt es nicht mehr im Brunnen, jedoch fand Christiane Werner beim archäologisch mühsamen Sieben des Aushubes der Baugrube neben dem Brunnen eine Silbermünze aus dem 15. Jahrhundert. Prosit!